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Airlineportraits


Portrait der Airline Gulf Air:

Gulf Air

Lettercode:

GF / GFA

Besitz:

GulfAir ist die nationale Airline von Bahrain

Herkunft:

Bahrain

Streckennetz:

Arabische Halbinsel, Europa (Dublin, London, Paris, Frankfurt, Athen, Larnaca, Istanbul), Ägypten, Sudan, Südafrika, Indien, Pakistan, Südostasien, Australien

Geschichte:

Der Ursprung der heutigen Gulf Air kann auf eine kleine Air-Taxi-Firma im Irak zurückverfolgt werden. Ein ehemaliger RAF-Pilot hatte sich nach dem 2. Weltkrieg hier niedergelassen und bot mit Kleinflugzeugen seine Dienste an. 1950 konnte er den Firmensitz nach Bahrain auf den RAF-Flugplatz Muharrak verlegen. Gulf Aviation wurde am 24. März 1950 gegründet, als Einheimische Investoren bei der Air-Taxi-Firma mit einer Minderheitsbeteiligung einstiegen. Neben Dharan wurden nun auch Doha und Sharjah angeflogen.
Im Oktober 1951 übernahm die BOAC 22 % an Gulf Aviation und vier De Havilland Dove wurden als Ersatz für die Kleinflugzeuge angeschafft. Im Laufe der nächsten Jahre folgten mit De Havilland Heron, Douglas DC-3 und Vickers Viscount immer größere Flugzeuge, bis schließlich 1970 der erste Düsenjet, eine BAC 1-11, auf dem Vorfeld stand. Sie wurde hauptsächlich auf den Strecken zwischen den Golfstädten eingesetzt.

Eigenständigkeit
Im Dezember 1971 übernahmen die Staaten Bahrain, Katar, Oman und das Emirat Abu Dhabi die Airline in Selbstverwaltung und wählten den neuen Namen Gulf Air. Für Langstrecken, z.B. nach London, wurde der britische Vierstrahler VC-10 erwählt, bevor ab April 1976 amerikanische Lockheed TriStar dies übernahmen. Für Kurzstrecken stießen 1977 fünf Boeing 737-200 zur Flotte und lösten die BAC 1-11 ab. In den 1980er Jahren erfolgte ein Ausbau des Streckennetzes. Neue Ziele waren Bangkok, Hongkong, Manila, Delhi, Colombo, Athen, Tunis und Larnaca. Frankfurt/M. wurde 1985 ins Streckennetz aufgenommen; Istanbul, Damaskus, Nairobi und Dar-es-Salaam folgten. Als 1990 auch Sydney angesteuert wurde, war Gulf Air die erste arabische Airline dort.
1988 wurden die TriStars durch Boeing 767-300ER ersetzt und die Kurzstreckenflotte ab 1992 mit A320-200 erneuert. Die 1990er Jahre waren durch eine schleichende Krise gekennzeichnet, da die Anteilseigner mit Emirates, Qatar Airways und Oman Air inzwischen eigene Airlines gegründet hatten und kein großes Interesse mehr an einer gemeinsamen Fluggesellschaft zeigten. 2002 stieg Katar aus der Gulf Air aus – eine neue Führung legte ein Rettungsprogramm auf. Für Europastrecken kommen nun die A330/340 zum Einsatz. Die Boeing 767 kamen in der 2003 gegründeten Gulf Traveller unter, die hauptsächlich von/nach Indien und Ostafrika fliegt. 2006 schied auch das Emirat Abu Dhabi aus der Gulf Air aus, um sich der eigenen Etihad Airways zu widmen. Gulf Air verfolgt seitdem eine 2-Hub-Strategie ab Bahrain und Muscat.

Flotte:

11 Airbus A320-200 (davon 3 geleast)
6 Airbus A330-200
5 Airbus A340-300
4 Airbus A340-300X (von Boeing geleast)
9 Boeing 767-300ER (davon 5 bei Gulf Traveller, 4 geleast)

Webseite:

http://www.gulfairco.com

Gulf Air



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