| Lettercode: |
YW / ANS |
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Besitzverhältnisse: |
96,8 % NEFINSA
3,2 % Air Nostrum Senior Management. |
| Herkunft: |
Spanien |
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Streckennetz: |
Inland
Europa (Bari, Basel/Mulhouse, Bologna, Bordeaux, Cagliari, Brüssel, Faro, Frankfurt, Genf, Hannover, Lissabon, London LGW, Lyon, Marseille, Mailand MXP, Neapel, Nizza, Olbia, Oporto/Porto, Palermo, Paris CDG u. ORY, Pisa, Straßbourg, Toulouse, Turin, Verona, Zürich)
Afrika (Casablanca) |
| Geschichte: |
Über Jahrzehnte kontrollierte die staatliche Iberia mit ihren Töchtern die spanische Luftfahrtszene und konzentrierte sich hauptsächlich auf prestigeträchtige, internationale Verbindungen. Der Inlandsflugverkehr war, bis auf wenige Ausnahmen, weitgehend unterentwickelt. Mit der Liberalisierung des europäischen Luftverkehrsmarktes änderte sich dies ab Mitte der 1990er Jahre.
Die spanische Firmengruppe NEFINSA, die ihr Geld bereits in der Baustoffindustrie, der Telekommunikation und in der Nahrungsmittelindustrie verdiente, sah hier eine Chance, einen weiteren Markt zu besetzen. Am 23. Mai 1994 wurde das 'Proyecto Air Nostrum' ins Leben gerufen, dessen Namen sich von der lateinischen Bezeichnung für das Mittelmeer ableitet. Vom Sitz Valencia aus sollten Routen nach Barcelona, Bilbao, Ibiza, Madrid und Palma de Mallorca führen. In Barcelona sollte zusätzlich ein zweites, kleineres Drehkreuz entstehen. Der Flugbetrieb wurde am 15. Dezember 1994 mit Fokker 50 auf der Route Valencia - Bilbao aufgenommen. Zielgruppe waren vor allem Geschäftsreisende, für die es morgendliche Hin und abendliche Rückflüge sowie die 'Regional Business Class gab'. Die Nachfrage war enorm und Air Nostrum konnte mit weiteren Fokker 50 rasch expandieren. Erste internationale Dienste führten ab 1995 nach Nizza, Biarritz, Bordeaux, Toulouse und Amsterdam.
Inzwischen war auch Iberia auf den erfolgreichen Nischen-Anbieter aufmerksam geworden. Die große Airline kämpfte inzwischen ums Überleben und suchte einen Regionalpartner, der die Passagiere zu ihren Drehkreuzen lenkt. Im Dezember 1996 vereinbarten beide Airlines eine Kooperation, die ab Mai 1997 umgesetzt wurde. Air Nostrum erhielt dadurch internationale Aufmerksamkeit und konnte ihren Kunden Anschlussflüge z.B. nach Südamerika anbieten.
Neue Flugzeuge
Es folgte eine Erneuerung des Flottenparks durch die 68-sitzige ATR72-500. Im März 1998 wurde dann mit dem Bombardier CRJ der erste Jet übergeben - zur Jahrtausendwende waren dann schon 13 Jets in der Flotte zu finden. Die Fokker 50 wurden ab 2001 durch Bombardier DHC-8Q-300 ersetzt. Die Fokker wurden dann bei der jüngst übernommen Binter Mediterraneo untergerbracht. Diese ehemalige Iberia-Tochter verband das spanische Festland mit der nordafrikanischen Enklave Melilla.
2004 vereinbarte Air Nostrum mit Bombardier die Lieferung von zwanzig weiteren Regionaljets. Der Vertrag erlaubt es, vom CRJ200 auf die 70-sitzige Version CRJ700, die 86-sitzige Version CRJ900 oder auf den 74/78-sitzigen Turboprop DHC-8Q-400 zu wechseln. Somit kann Air Nostrum die Beförderungskapazitäten ganz dem eigenen Wachstumstempo anpassen. |
| Flotte: |
32 CRJ200 (+19 bestellt)
1 CRJ900
3 Bae 146-200 (von WDL geleast)
19 DHC-8Q-300 (5 von Denim Air betrieben; + 10 bestellt)
7 ATR-72-200/-500
4 Fokker 50 (von Denim Air betrieben) |
| Webseite: |
http://www.airnostrum.es |
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